Krankheitsrelevante Zellmodelle für seltene neurometabolische Erkrankungen
Seltene neurometabolische und neurodegenerative Erkrankungen des Kindesalters werden häufig durch definierte genetische Defekte verursacht und gehen mit komplexen zellulären Pathologien einher. Krankheitsrelevante In-vitro-Modelle sind daher essenziell, um Pathomechanismen zu untersuchen, therapeutisch adressierbare Zielstrukturen zu identifizieren und potenzielle Therapieansätze präklinisch zu evaluieren.
Die AG Schlotawa nutzt patientenabgeleitete und geneditierte Zellmodelle, um seltene neurometabolische Erkrankungen zu untersuchen mit einem besonderen Schwerpunkt auf lysosomalen und neurodegenerativen Krankheitsmechanismen. Diese Modelle ermöglichen den Vergleich krankheitsrelevanter zellulärer Phänotypen mit geeigneten Kontrollsystemen und bilden die Grundlage für die Identifizierung krankheitsassoziierter Phänotypen sowie potenzieller therapeutischer Targets.
Unsere Expertise umfasst:
- Kultivierung und Charakterisierung primärer patientenabgeleiteter Fibroblasten und passender Kontrollzellen.
- Generierung und Validierung geneditierter zellulärer Krankheitsmodelle mittels CRISPR/Cas9-basierter Ansätze.
- Etablierung und Nutzung isogener Kontrollsysteme zur Identifizierung krankheitsspezifischer zellulärer Phänotypen.
- Anwendung iPSC-basierter Modelle für ausgewählte Krankheitskontexte und mechanistische Fragestellungen.
Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP